Pflegekonzept DAHEIM - Ambulante Krankenpflege

Ziel

Darstellung des pflegerischen Angebots.

Geltungsbereich

  • Pflege
  • Verwaltung

Zuständige Person

  • Träger
  • Geschäftsführung
  • Pflegedienstleitung
  • Qualitätsbeauftragte
  • Arbeitsschutzbeauftragter

Personelle und sachliche Ausstattung

Unsere ambulante Pflegeeinrichtung wurde am 01.01.2000 gegründet.

Grundlage unserer Tätigkeit ist die individuelle Versorgung kranker, hilfs- und pflegebedürftiger Menschen in ihrer häuslichen Umgebung.

Die Aufnahme der Aktivität war am 01.01.2000.

Das Pflegebüro befindet sich in 63150 Heusenstamm, Weiskircher Weg 9 und umfasst ca. 100 m². Es unterteilt sich in 3  Verwaltungsbüros und in ein Mitarbeiterraum. Eine Alarmanlage schützt vor Einbruch.

Wir arbeiten mit modernsten Kommunikationsmitteln, einer EDV-Anlage für die Abrechnung, Kundendatei und Dokumentation sowie im mobilen Bereich mit Pocket-PCs (dienen als Telefon, zur Übergabe und zur mobilen Datenerfassung).

Unsere Mitarbeiter sind fachlich qualifizierte Pflegefachkräfte und geeignete Pflegekräfte, die regelmäßig an Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen.
Für die Pflegeeinsätze werden zugeteilte Firmenkraftfahrzeuge eingesetzt, die durch regelmäßige Wartung den Einsatz und die Sicherheit unserer Mitarbeiter gewährleisten.

Durch unsere angebotenen Dienstleistungen und individuelle Betreuung bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, so lange wie möglich in ihrem häuslichen Umfeld zu verbleiben.

Wir sehen unsere Pflegebedürftigen und deren Angehörige als Kunden und Partner, die mit ihren Bedürfnissen und Wünschen unsere Dienstleistung bestimmen. Nur durch ein kundenorientiertes und partnerschaftliches Handeln mit hoher Qualität sichern wir die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter und die Zukunft unseres Unternehmens.

Häusliche Pflege findet im Alltag des Kunden statt.
Sie ist den Schwankungen des Lebens ausgesetzt und erfordert daher ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit von den Mitarbeitern ambulanter Dienste.

Um eine qualitativ hochwertige Pflege zu leisten gilt es, immer wieder Möglichkeiten zu finden, wie man in einer Form agieren kann, die möglichst allen Beteiligten weitgehend gerecht wird (Kunde, Pflegedienst, private Helfer, andere Beteiligte).

Wir achten die Privatsphäre des Kunden und seine Regiefunktion für das eigene Leben.

Gute Pflege schafft eine Balance und bezieht das private Umfeld der Kunden nicht nur ein, sondern bietet Unterstützung auch für pflegende Angehörige an.

Pflegemodell

Wir arbeiten nach dem Modell der Vereinfachten Pflegedokumentation und stellen die Dokumentation darauf abgestimmt innerhalb des ersten Halbjahres 2016 um.
Wir erheben für jeden, von uns versorgten, Patienten bzw. Kunden eine Strukturierte Informationssammlung.
Diese ermittelt die Wünsche und Hoffnungen der Patienten oder seiner Angehörigen, Betreuer und lässt sie in die Informationssammlung einfliessen.

Weiterhin besteht die Informationssammlung aus 6 Themenfeldern:

  1. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  2. Mobilität und Beweglichkeit
  3. Krankheitsbezogene Anforderungen und Belastungen
  4. Selbstversorgung
  5. Leben in sozialen Beziehungen
  6. Haushaltsführung

Nach schriftlicher Festlegung der problemorientierten Felder und auch der Aufnahme der vorhandenen Ressourcen des Patienten übernimmt die Pflegedienstleitung oder deren Vertretungen die erste fachliche Einschätzung für die in der Pflege und Betreuung relevanten Risiken (Gefahren)und Phänomene.
Dazu gehören:

  • Dekubitus
  • Sturz
  • Inkontinenz
  • Schmerz
  • Ernährung
  • sonstiges frei wählbar wie Kontrakturen, Diabetes mellitus, Palliative Phase usw. passend zu dem Erscheinungsbild des Patienten

Die Strukturierte Informationssammlung bildet die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Ressourcen des Menschen ab und dient als Erfassungsmodell, mit dem der individuelle Pflegebedarf benannt werden kann. Alle Themenfelder stehen miteinander in Beziehung, weisen aber keine hierarchische Struktur auf.
Wichtig ist zu differenzieren, welche Maßnahmen der Patient alleine und welche er mit Hilfe des Pflegedienstes ausgeführt bekommen möchte. Es wird auch festgehalten, wenn Aufgabenfelder durch Familienangehörige oder sonstige Beziehungspersonen übernommen werden.
Dies geschieht alles auf dem vorgegebenen Bogen der Informationssammlung.
Alle Erkenntnisse werden direkt im Computer eingegeben und anschließend nach 7 Einsatztagen ausgedruckt.
Während der Erhebungsphase müssen die Pflegeberichte detailliert nach den Abläufen geschrieben werden. Es werden alle benötigten Beratungen des Patienten über seine erhobenen Risiken geführt.
Anschließend wird ein Maßnahmenplan mit den genauen Tätigkeiten und Leistungen vor Ort nach den Wünschen des Patienten erstellt.
Alle Leistungswünsche werden durch die Individualität des Einzelnen geprägt.
Aufgabe des Pflegenden ist die Herstellung der größtmöglichen Unabhängigkeit bei physischen und psychischen Erkrankungen.

Die zu erbringenden Prophylaxen werden in unserer Maßnahmenplanung berücksichtigt.
Alle Veränderungen werden sofort in der Maßnahmenplanung berücksichtigt.

Nach Krankenhausaufenthalten, starken gesundheitlichen Veränderungen, Pflegesgradveränderungen, Behandlungspflegerische Veränderungen  und bei jeder Pflegevisite, also mindestens 1x pro Jahr wird die Informationssammlung neu erhoben.

Qualitätssicherungssystem und innerbetriebliche Kommunikation

Wir tauschen täglich Informationen und Erfahrungen aus, um ein hohes Kommunikationsniveau sowie einen optimalen Informationsfluss zu erreichen.
Die Pflegekräfte informieren sich vor jedem Dienstbeginn durch den Pflegebericht über den aktuellen Pflegestand des Kunden. Bei Besonderheiten bzw. bei Problemen werden sowohl die PDL als auch die Pflegekraft, die danach die Pflege übernimmt, telefonisch informiert.
Eine Übertragung und Eingabe von wichtigen Veränderungen vor Ort beim Patienten als Übergabe kann über die Handys eingegeben werden und direkt vor Ort gelesen werden.
Kollegialität ist oberstes Gebot, um eine gute, einheitliche Pflege miteinander gewährleisten zu können.
Problemlösungen werden im Team besprochen.
Es finden regelmäßig Dienstbesprechungen, Leitungsbesprechungen und Pflegefallbesprechungen statt.
Es ist ein Qualitätsbeauftragter benannt, dessen Aufgabe die Aufrechterhaltung bzw. Weiterentwicklung der Qualität ist.
Ein wichtiger Aspekt der Qualitätssicherung unserer täglichen Arbeit ist die Dokumentation jeder Pflege und jeder Beschwerde, auch wenn sie noch so unsinnig erscheint. Jede Beschwerde ist zu hinterfragen bzw. zu prüfen. Nur so ist eine optimale Dienstleistung und partnerschaftliche Zusammenarbeit möglich.
Die Qualitätskontrolle wird durch Pflegevisiten gewährleistet, die regelmäßig durchgeführt werden. Im Rahmen der umfangreichen Pflegevisite erfragt die Pflegedienstleitung bzw. die Qualitätsbeauftragte auch die Kundenzufriedenheit.

Leistungsumfang

Unsere Leistungen umfassen die häusliche Krankenpflege nach dem Sozialgesetzbuch V und die Pflegeversicherung nach dem Sozialgesetzbuch XI.
Besonderen Schwerpunkt setzen wir bei der Sterbebegleitung von Kunden zu Hause.
Wir bieten seit Ende 2015 auch Mehrstundenbetreuungen bis zu 24 Std an.
In Absprache mit den Kunden werden zusätzlich nicht-pflegerische Tätigkeiten wie z.B. Apothekengänge, Arztkonsultationen und einfache hauswirtschaftliche Hilfstätigkeiten (Unterstützung im hauswirtschaftlichen Umfeld) ausgeführt.
Zu unserem Angebot gehören auch qualitätsgesicherte Betreuungsleistungen nach §45b Sozialgesetzbuch XI, Beratungsbesuche von Pflegepatienten nach §37 Sozialgesetzbuch XI, Hilfe zur Pflege nach § 53 Bundessozialhilfegesetz BSHG (Übernahme von Pflegefällen der Sozialkassen) und die Beratung von Angehörigen.

Kooperation

Wir streben eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen an der Betreuung befindlichen Personen und Berufsgruppen an (auf Wunsch des Kunden) und fördern den ständigen Dialog.
Wir vermitteln auf Wunsch weitergehende Dienstleistungen wie z.B. Essen auf Rädern, Sanitätshaus, Seniorenhilfe, Tagespflege, Fahrdienst.
Angehörige werden in die Pflege mit eingebunden.

Seit 01.10.2009 bilden wir in Kooperation mit den Altenpflegeschulen  im Raum Offenbach  examinierte Altenpfleger/innen aus. Dies bietet uns langfristig die Möglichkeit, kompetentes Fachpersonal für den Pflegedienst zu sichern. Im Rahmen dieser Kooperation bieten wir Altenpflegeschülern aus anderen Einrichtungen die Möglichkeit, während eines Praktikums Einblicke in die Arbeitsweise eines ambulanten Pflegedienstes zu bekommen.

Seitdem 01.09.2012 bieten wir außerdem die Ausbildung für Altenpflegehelfer/innen an.

Pflegestandards und Verfahrensanweisungen

Wir arbeiten nach Expertenstandards, Pflegestandards und Verfahrensanweisungen.

Arbeitsschutz

Die Verknüpfung von Arbeitsschutz und Qualitätsmanagement trägt entscheidend dazu bei, die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu fördern und so die Leistungsqualität und Rentabilität  unseres Betriebes zu steigern. Die Zahl der Unfälle und arbeitsbedingten Erkrankungen werden somit positiv beeinflusst.

Arbeitsschutz umfasst 3 unterschiedliche Stadien:

  • Prävention (z.B. betriebsmedizinische Untersuchungen, Einarbeitungskonzept für neue Mitarbeiter) Schaden erkennen, verhindern, abwenden oder mildern
  • Bedarfshandlung (Akutes bei Kunde und/oder Mitarbeiter z.B. Hygiene)
  • Nachsorge (z.B. Rückkehrgespräche, Wiedereingliederungsmaßnahmen)

Betrieblicher Arbeitsschutz setzt sich aus verschiedenen Vorgaben zusammen:

  • Gesetzliche Bestimmungen
  • Berufsgenossenschaftliche Bestimmungen
  • Innerbetriebliche Regelungen zum Arbeitsschutz

An dieser Stelle möchten wir für weitere Informationen auf das Kapitel 12 im Pflegehandbuch zum Arbeitsschutz, auf unsere Prozesslandschaft und die Verfahrensanweisungen hinweisen.

Zusammenfassend sehen wir unser Konzept in der ständigen Verbesserung unserer angebotenen Leistungen, um unseren Kunden kompetente Beratung und individuelle Dienstleistungen nach pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen anzubieten und ihre Bedürfnisse zu erfüllen.
Auch der Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter unterliegt diesem kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Zugehörige Unterlagen

  • Pflegedokumentation
  • Expertenstandards
  • Pflegestandards
  • Verfahrensanweisungen, Einteilung der Verfahrensanweisungen
  • Leistungsangebot
  • Gesetzliche und berufsgenossenschaftliche Bestimmungen
  • Einarbeitungskonzept und Einarbeitungsbogen
  • Prozesslandschaft
  • Rückkehrgespräche

Zu dokumentieren

  • Pflegehandbuch

Zu ändern durch

  • Qualitätsbeauftragten
  • Pflegedienstleitung
Ambulante Krankenpflege Daheim Bild Einsatzgebiet

Für Sie - Unser Einsatzgebiet

Wir bieten unseren ambulanten Pflegedienst im Umkreis von 15km zu unserem Hauptsitz in Heusenstamm an.

Rufen Sie uns gerne an, um in einem persönlichen Gespräch zur erfahren, ob wir in Ihrer Stadt einen Pflegedienst anbieten.

So erreichen Sie uns:

Ambulante Krankenpflege Daheim Bild TelefonkontaktTelefon: 06104 - 65874

Ambulante Krankenpflege Daheim Bild HandykontaktHandy: 0171 - 6915638

Ambulante Krankenpflege Daheim Bild FaxFax: 06104 - 923639

Ambulante Krankenpflege Daheim Bild E-MailDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir unterstützen

daheim ambulante krankenpflege klimaneutrales unternehmen logo01daheim ambulante krankenpflege special olympics logo02